betterplace Trendreport 2014 ist da


Unsere liebe digitale Welt steht unter Beobachtung. Kein Tag vergeht, an dem es nicht kritische Anmerkungen und Beiträge gibt. Das ist auch gut so. Zurecht die Aussage von Sascha Lobo “Das Internet ist kaputt – richten wir es wieder her” bei den österreichischen Medientagen

Angesichts der dritten Ausgabe des Trendreports vom betterplace lab macht es einmal wieder Sinn einen Blick auf die Entwicklung der digitalen Zivilgesellschaft zu werfen. Das betterplace erforscht digitale Innovationen, damit Menschen, Organisationen und Unternehmen, die im sozialen Sektor arbeiten, noch mehr Gutes bewirken können. Digitale Innovationen mit sozialen Zielen verbinden, so die zentrale Aufgabe des betterplace lab.

Oder mit anderen Worten: “Social Media mit Haltung”

Neben Studien, Handbüchern und Konferenzen zählt auch die Herausgabe des Trendreports zu den Aufgabenstellungen.  Und der aktuelle Trendreport bietet dafür genug Stoff und zeigt vor allem auf was an positiven Entwicklungen mit digitalen Mitteln möglich ist. Ganz klar, wenn sich das Werk schon “Trendreport” nennt, dann liegt die zentrale Aufgabe darin über aktuelle Trends zu berichten. Dieses Jahr sind es zehn Trends die das betterplace lab aufgespürt hat.

Eine der zentralen Aufgaben für NGOs liegt immer in der Suche nach dem lieben Geld. Einige Beispiele zeigen wie zeitlich begrenzte Aktionstage zu einem zusätzlichen Spendenaufkommen führen. Giving day vereint unterschiedlichste Organisationen, Medien und Unternehmen um gezielt an Spendengelder heran zukommen. Trends zu Crowdfunding und der Shareeconomy dürfen nicht fehlen. Zwar schon Teil unserer digitalen Welt, aber immer wieder spannende neue Projekte. Trend Nummer zehn zeigt sehr facettenreich wie Facebook fürs Gute eingesetzt werden kann. Mit Facebook hat man nun mal die Chance viele Menschen zu erreichen. Und das für “sinnvolle” Projekt einzusetzen klingt jetzt auch nicht so schlecht.

Das betterblace lab ist dieses Jahr auf eine Weltreise gegangen und berichtet aus unterschiedlichsten Regionen wie Menschen mit Internet und Handy Gutes tun. Das zentrale Ergebnis klingt ja schon einmal gut, wenn zu lesen ist: “Es herrscht Aufbruchstimmung bei vielen der besuchten Weltverbesserer. Aufbruch in eine Zeit, in der das Internet nicht nur für banalen Konsum, der Mobilfunk nicht nur für belanglose Kommunikation genutzt wird. Sondern auch, um zum Beispiel mehr Menschen in demokratische Prozesse einzubinden, effizienter Hilfsgüter von A nach B zu bringen oder Kinder über eine coole Smartphone-App zu bilden”.

Sowohl der “Trendreport” als auch der Report “lab around the World” zeigen so spannende Geschichten, Projekte und Ideen, die vielleicht Anstoß für das erste eigene Projekt sind.

Ach ja, das betterplace lab versteht sich als gemeinnützige Organisation und freut sich über deine Spende. Damit kann auch in Zukunft eine unabhängige und kritische Arbeit für die Zivilgesellschaft gewährleistet werden.

Und dann noch etwas. Ich habe mich für die gedruckte Version des trendreports entschieden. Vielleicht schon etwas altertümlich, aber ein Buch fühlt sich immer wieder gut an! Und Trends gewinnen irgendwie an Wertigkeit!

Wer das betterplace noch nicht kennt: Das betterplace lab in 47 Sekunden

Der trendreport und die gesamte Arbeit von betterplace lab verdient unsere Aufmerksamkeit und vielleicht auch eine kleine finanzielle Unterstützung. Die leisten einfach eine perfekte Arbeit.

Und jetzt noch zur Eurer Meinung. Was denkt Ihr, wie kann man am besten das Potential von Internet und Mobilfunk für soziale Arbeit nutzen und weiterentwickeln? Kann Social Media einen Beitrag für eine bessere Welt leisten?
Freu mich auf eure Diskussionsbeiträge! :-)

 

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